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  Finanzlexikon T  
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T: Taxkurs
Geschätzter Kurs einer Aktie, da keine Umsätze stattgefunden haben

Talon

Erneuerungsschein an Wertpapieren (Gutschein), genauer: auf dem Dividenden- oder Zinsscheinbogen. Gegen Vorlage des Talons erhält der Inhaber des Wertpapiers einen neuen Bogen, sofern alle Dividenden- oder Zinsscheine vorher getrennt und aufgebraucht wurden.

Tafelgeschäft

Geschäft am Bankschalter, bei dem Effekten, Devisen, Edelmetalle und dergleichen gegen Barzahlung über den Tisch gehen. Der Vorgang ist schwer nachvollziehbar, da es kein Depot gibt und kein Konto berührt wird (Steuer).

Technische Analyse

Methode der Wertpapieranalyse, die sich auf die Auswertung börsenbezogener Daten konzentriert. Dies sind in der Hauptsache die festgestellten Kurse und Umsätze. Der Vorteil dieser Konzentration ist, dass die Daten im Gegensatz zu fundamentalen Daten recht preiswert und tagesaktuell zu beschaffen sind. Die Werkzeuge der technischen Analyse sind Indikatoren und die Untersuchung des Charts auf Formationen (Charttechnik).

Teilanleihe (Parallelanleihe)

Gleichzeitige Auflegung einer Anleihe in verschiedenen Ländern und Währungen.

Tenderverfahren

Das Platzierungsverfahren wird im Rahmen des kombinierten Verfahrens für Bundesanleihen für die Begebung (Emission) von Schatzanweisungen und U-Schätzen, sowie - seit August 1995 - von Teilbeträgen der Bundesobligationen benutzt. Siehe auch Mengentender, Zinstender

Terminbörse

An einer Terminbörse werden Terminkontrakte auf Waren (Commodities) oder Finanzprodukte (Financials) gehandelt. Die Futures-Börse dient zwei Anlegergruppen. Die einen benutzen die Terminkontrakte, um sich gegen Kursverluste abzusichern. Die anderen, die weitaus größere Gruppe, spekuliert. An Futures-Börsen sind folgende Geschäfte möglich: Kauf oder Leerverkauf von Futures, der Kauf (oder Leerverkauf) von Calls oder Puts auf Futures.

Termingeld

Für bestimmte Zeit auf dem Geldmarkt festgelegtes Geld.

Terminmarkt

Neben dem traditionellen Kassamarkt existiert der Terminmarkt, der in bedingte und unbedingte Termingeschäfte unterschieden werden kann. Im Gegensatz zu den Kassageschäften müssen Termingeschäfte erst in der Zukunft (z.B. in drei Monaten) erfüllt werden. Besteht für den Inhaber ein Wahlrecht, das Termingeschäft verfallen zu lassen, wird es als bedingtes Termingeschäft bezeichnet. Bei unbedingten Termingeschäften muss das Geschäft in der Zukunft dagegen immer getätigt werden. Gegenstück: Kassamarkt.

Testen

Eine gedachte Linie berühren, ohne sie zu durchstoßen (z.B. in einem Chart der Kurswert einer Aktie in bezug auf die Widerstandslinie).

Thesaurierung

Verzicht auf Ausschüttung und Verwendung erzielter Erträge zur Kaptialaufstockung.

Theta-Faktor

Maß, mit dessen Hilfe die erwartete Veränderung des Zeitwertes einer Option in Abhängigkeit von Restlaufzeit der Option und Kursentwicklung des der Option zugrunde liegenden Basisobjekts zu quantifizieren versucht wird.

Tick

Kleinste nach den Kontrakt- bzw. Geschäftsbedingungen mögliche Preisänderung bei Geschäften an Termin- oder Kassabörsen

Time-Delta

Siehe: Theta-Faktor

Time-Lag

Die Kurse an der Börse fallen oder steigen in sogenannten Börsenzyklen, die ihrerseits wieder in enger Verbindung zu Konjunkturzyklen und Zinszyklen stehen. Danach geht der Bösentrend voraus, der Konjunkturtrend folgt, und der Zinstrend hinkt hinterher.

Top-Down-Analyse

So nennt sich ein Verfahren zur Strukturierung des Fondsvermögens. Die Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Lage ist hier wichtiger als die Bewertung einzelner Anlagetitel. Das Gegenteil davon, nämlich die Einzeltitelanalyse, heißt Bottom-Up.

Traded-Option

Siehe: Optionen

Trader

Spekulativer Marktteilnehmer

Traditionelle Optionsscheine

Werden in Verbindung mit der Emission einer Optionsanleihe begeben. Die Optionsscheine werden separat gehandelt und verbriefen im Regelfall das selbständige Recht auf Lieferung des Basiswertes.

Tranche

Teilbetrag einer Anleihe, kann in - mehreren Teilbeträgen - zu unterschiedlichen Zinssätzen aufgelegt werden oder als internationale Anleihe in verschiedenen Währungen.

Treasury Bill

T-Bills sind Schatzwechsel des Staates, die in den USA und in Grossbritannien (dort auch als Exchequer Bills bekannt) emittiert werden. Der Staat bedient sich dieser Treasury Bills zur kurzfristigen Kreditaufnahme (zur Deckung seines Finanzbedarfes), es ist ein kurzfristiges Geldmarktpapier. Die Laufzeit beträgt meist neunzig Tage.

Trend-Bestätigungs-Indikator (TBI)

Dieser Indikator kombiniert zwei gleitende Durchschnitte und gehört damit zu den Trendfolgern unter den Indikatoren. Er faßt deren Bedeutung zu einer kompakteren Aussage zusammen. Die Berechnung des TBI ist recht einfach: Es wird für jeden Tag ein kurzfristigerer Gleitender Durchschnitt durch einen längerfristigen Gleitenden Durchschnitt geteilt. Ein TBI unter 1 zeigt, dass der kürzere Gleitenden Durchschnitt unter dem langfristigen liegt. Dies deutet auf eine technische Schwäche des Kurses hin. Bei einem TBI über 1 dagegen liegt der kurzfristige Gleitenden Durchschnitt über dem langfristigen und deutet somit einen positiven Trend an. Das Durchschreiten der 1er-Linie weist auf einen Trendwechsel hin. Sie können daher schon frühzeitig einsteigen und Ihre Gewinne bei richtigem Timing zusätzlich erhöhen.

Trendfolger

Indikatoren, die darauf zielen, den vorherrschenden Trend anzuzeigen. Sie folgen dem Trend, können eine neue Richtung im Trend jedoch erst anzeigen, wenn diese sich bereits fest etabliert hat. Das Trendfolgekonzept ist durchaus erfolgreich in Phasen mit längerfristigen, nachhaltigen Trends, während in Seitwärtstrends oft Fehlsignale erzeugt werden. Beispiele für Trendfolger sind der gleitende Durchschnitt und das Momentum.

Trendkanal

Bewegt sich der Kurs innerhalb zweier paralleler Linien, so spricht man von einem Trendkanal. Der Trendkanal kann sowohl aufwärts als auch waagerecht oder abwärts verlaufen. Besondere Wachsamkeit ist geboten, wenn der Kurs den Trendkanal verlässt: Eine Abweichung nach oben kann einen beginnenden Aufwärtstrend charttechnisch untermauern, besonders wenn der Trendkanal abwärts gerichtet war. Umgekehrt stellt eine Abweichung nach unten ein Alarmsignal dar, denn der Kurs kann nun noch weiter fallen.

TUBOS

Abkürzung für Trinkaus und Burkhardt Optionsschein-Index, ein Performanceindex - ähnlich wie der Deutsche Aktienindex (DAX) für 30 Standardaktien - für den deutschen Optionsscheinmarkt. In den TUBOS gehen sämtliche an deutschen Börsen gehandelten Optionsscheine auf deutschen Aktien ein.

Turbo-Optionsscheine

Turbos können den Inhaber auch zum Bezug von anderen Optionsscheinen berechtigen. Diese Scheine nennt man aufgrund des vergleichsweise großen Hebels auch Turbo-Optionsscheine.

Turbos

Siehe: Turbo-Optionsscheine

Turn-around-Situation

Bezeichnet die Trendwende zur Verbesserung der Lage innerhalb einer Branche, einer Aktiengesellschaft, des allgemeinen Börsentrends, etc.. Es ist also die Gelegenheit zum Einstieg an der Börse.

Twin-Optionsscheine

Siehe: Range-Warrants


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