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  Alterseinkünftegesetz  

Die neuen Steuer- und Rentenregeln im Überblick

Von 2005 an bestimmt das neue Alterseinkünfte- gesetz über Rentenentwicklung, Besteuerung von Altersbezügen sowie betrieblicher und privater Vorsorge. Die neuen Regeln sollte jeder kennen. Die OAB erläutert die wichtigsten Facts und gibt zusätzliche Finanztipps.

Die neuen Steuerregeln im Überblick:
  • Das Steuerprivileg der beliebten Kapital- und fondsgebundenen Lebensversicherungen sowie privater Rentenversicherungen bei Ausübung der Kapitaloption wird abgebaut. Künftig gilt eine Ertragsanteilbesteuerung von 50 Prozent, wenn der Vertrag eine Mindestlaufzeit von 12 Jahren und als Auszahlungszeitpunkt frühestens das 60. Lebensjahr vorsieht. Ein Rechenbeispiel: 200.000 Euro Auszahlungssumme, 100.000 Euro Beitragssumme. Dann werden 50.000 Euro mit dem individuellen Steuersatz belegt. Bei 30 Prozent sind damit unter dem Strich nur 15.000 Euro Steuern fällig. Das ergibt auf die Gesamtleistung bezogen nur 7,5 Prozent.
  • Die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und zu bestimmten Formen privater Vorsorge können künftig steigend von 60 Prozent (2005) bis 100 Prozent (2025) innerhalb der Höchstgrenze von 20.000 Euro als Sonderausgaben bei der Steuererklärung geltend gemacht werden. Der besteuerte Anteil der Sozialrenten steigt von anfangs 50 Prozent (2005) auf 100 Prozent (2040).
  • Bei der betrieblichen Altersvorsorge wird auf nachgelagerte Besteuerung umgestellt. Steuern werden also erst ab dem tatsäch- lichen Rentenbeginn fällig.

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Die neuen Rentenregeln im Überblick:

Einführung des sogenannten Nachhaltigkeits- faktors: Er sorgt seit Jahresbeginn 2005 für eine Stabilisierung des Rentensystems - auf Kosten nachhaltig geringer steigender Renten in der Zukunft. Während Rentner und rentennahe Jahrgänge davon nicht betroffen sind, trifft es vor allem wieder einmal die heute 30- bis 40-Jährigen. Sie müssen mit einem um rund 15 Prozent niedrigeren Rentenniveau gegenüber heute rechnen.

  • Dazu kommen viele weitere kleinere Einschnitte im System, die einzelne Personengruppen besonders treffen. Die Schul- und Hochschulausbildung gelten beispielsweise zukünftig grundsätzlich nicht mehr als rentensteigernde Zeiten.


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