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  FAQ Alterseinkünfte
       

Fragen:

Wie werden Renten bis zum Jahr 2004 versteuert, wenn ich bei Rentenbeginn zwischen 55 und 65 Jahren alt war?

Ich beziehe seit meinem 65. Lebensjahr vor 5 Jahren eine Altersrente, die bisher mit 27% versteuert wurde. Wie wird diese Rente ab 2005 versteuert?

Ich beziehe seit längerer Zeit eine Altersrente, eine Witwenrente und eine Betriebsrente.
Muss ich ab 2005 Steuern bezahlen? Muss ich von mir aus eine Einkommensteuererklärung abgeben oder werde ich vom Finanzamt aufgefordert?

Ich beziehe eine Erwerbsunfähigkeitsrente. Wird diese ab 2005 auch mit 50% versteuert?

Wie ändert sich ab 2005 der Ertragsanteil meiner Erwerbsunfähigkeitsrente?

Welche Beträge bzw. Vorsorgeaufwendungen fallen unter das neue Alterseinkünftegesetz?

Erhöht sich der Ertragsanteil meiner Rente ab 2005 jedes Jahr?

Ich bekomme 2005 eine Lebensversicherung ausgezahlt. Muss ich die Zahlung in meiner Steuererklärung angeben?

Wird mein Versorgungsfreibetrag jetzt jährlich immer wieder gekürzt?

Ich habe vor 3 Jahren eine Lebensversicherung mit Rentenwahlrecht abgeschlossen. Kann ich die Beträge dazu in voller Höhe als Sonderausgaben ansetzen? Wie sind die Erträge zu versteuern, wenn die Auszahlung in 10 Jahren erfolgen soll und ich dann die Auszahlung in Form einer Monatsrente wähle?

In welcher Höhe sind die Sonderausgaben abzugsfähig ab 2005 aufgrund der neuen Rentenbesteuerung?

In welcher Höhe ist künftig meine Lebensversicherung als Sonderausgaben abzugsfähig?

Wie wird meine Lebensversicherung ab dem Jahr 2005 besteuert?

Ich beziehe seit 2001 eine monatliche Brutto-Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung in Höhe von monatlich 750 Euro und seit 2003 eine Witwenrente in Höhe von 600 Euro monatlich. Andere Einkünfte habe ich nicht. Muss ich für das Jahr 2005 Einkommensteuer zahlen?

Ich werde im August 2005 mit 60 Jahren in Rente gehen. Neben meiner gesetzlichen Rente werde ich eine "VBL-Rente" beziehen. Mit welchem steuerlichen Ertragsanteil wird die gesetzliche Rente bzw. die "VBL-Rente" erfasst?

 

Antworten:

Wie werden Renten bis zum Jahr 2004 versteuert, wenn ich bei Rentenbeginn zwischen 55 und 65 Jahren alt war?

Der Ertragsanteil der Rente aus der gesetzlichen Altersversicherung hängt von dem Alter ab, dass Sie bei Rentenbeginn erreicht haben. Für ein Alter von 55-65 Jahren betragen die Ertragsanteile:


Bei Beginn der Rente erreichtes Lebensalter

Ertragsanteil in Prozent

55

38

56

37

57

36

58

35

59

34

60

32

61

31

62

30

63

29

64

28

65

27

Beispiel:
Ihr Geburtstag ist der 12.09.1945. Ihre Altersrente beginnt ab dem 01.10.2003. Sie haben dann am 01.10.2003 bereits das 58. Lebensjahr vollendet, so dass der Ertragsanteil 35 Prozent beträgt. Bei einer angenommenen Auszahlung von 15.000 Euro im Jahr würden 5.250 Euro, das sind 35 Prozent, der Einkommensteuer unterliegen. Wenn Sie alleinstehend sind und keine weiteren Einkünfte haben, würde das nicht zur Steuerpflicht führen.
Für den Fall, dass Sie z.B. eine Berufsunfähigkeitsrente beziehen, die mit Vollendung des 65. Lebensjahres in eine Altersrente umgewandelt wird, wird der zu versteuernde Anteil nach § 55 der Einkommensteuerdurchführungsverordnung ermittelt. Der Ertragsanteil hängt von der Laufzeit der Rente ab. Die richtige Höhe des Ertragsanteils wird vom Finanzamt im Rahmen Ihrer Einkommensteuererklärung von Amts wegen ermittelt; sollten Sie den Ertragsanteil vorab benötigen, um z.B. festzustellen, ob sie zur Steuererklärung verpflichtet sind, kann Ihnen die Info-Hotline die Höhe des Ertragsanteils mitteilen.
Ein Beispiel für die steuerliche Behandlung einer sog. Bestandsrente (Renten, bei denen der Rentenbeginn vor dem 1.1.2005 liegt) ab dem Kalenderjahr 2005 finden Sie in der folgenden Frage.

 

Frage: Ich beziehe seit meinem 65. Lebensjahr vor 5 Jahren eine Altersrente, die bisher mit 27% versteuert wurde. Wie wird diese Rente ab 2005 versteuert.

Für Bestandsrenten gilt gemäß § 22 Nr. 1 Satz 3 EStG ein Besteuerungsanteil in Höhe von 50%. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Jahresbetrag der Rente und dem der Besteuerung unterliegenden Anteil der Rente ist der steuerfreie Teil der Rente. Der steuerfrei bleibende Teil der Rente wird betragsmäßig für die gesamte Laufzeit des Rentebezugs festgeschrieben.

Beispiel:
A bezieht seit dem 1. September 2004 eine Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung i.H.v. monatlich 1.000 Euro. In den Folgejahren gibt es Erhöhungen zum 1.7.2005 auf 1.015 Euro und zum 1.7.2006 auf 1.030 Euro.

 

2005

 

 

 

 

6 x 1.000 =

6.000 Euro

 

 

6 x 1.015 =

6.090 Euro

 

 

Gesamtbetrag

 

12.090 Euro

 

davon 50% dauerhafter Freibetrag

 

6.045 Euro

 

./. Werbungskosten-Pauschbetrag

 

102 Euro

 

 

 

 

 

zu versteuern

 

5.943 Euro

 

 

 

 

2006

 

 

 

 

6 x 1.015 =

6.090 Euro

 

 

6 x 1.030 =

6.180 Euro

 

 

Gesamtbetrag

 

12.270 Euro

 

./. Freibetrag (vgl. 2005)

 

6.045 Euro

 

./. Werbungskosten-Pauschbetrag

 

102 Euro

 

 

 

 

 

zu versteuern

 

6.123 Euro

Frage: Ich beziehe seit längerer Zeit eine Altersrente, eine Witwenrente und eine Betriebsrente. Muss ich ab 2005 Steuern bezahlen? Muss ich von mir aus eine Einkommensteuererklärung abgeben oder werde ich vom Finanzamt aufgefordert?

Sie haben einen Einkommensteuererklärung von sich aus abzugeben, auch ohne gesonderte Aufforderung durch das Finanzamt (vgl. öffentliche Aufforderung).
Ob Sie Steuern zahlen müssen, ist abhängig von der Höhe der bezogenen Renten. Die große Mehrheit der Rentnerinnen und Rentner, die bereits heute Rente beziehen, müssen auch künftig auf ihre Rente keine Steuern bezahlen. So sind ab dem Jahr 2005 für alle Alleinstehenden, die bereits eine Rente beziehen, rund 18.900 Euro pro Jahr (rund 1.575 Euro pro Monat) steuerfrei, soweit keine weiteren Einkünfte vorliegen. Bei Verheirateten verdoppeln sich diese Beträge.

 

Frage: Ich beziehe eine Erwerbsunfähigkeitsrente. Wird diese ab 2005 auch mit 50% versteuert?

Bei der Erwerbsunfähigkeitsrente handelt es sich um eine Leibrente (abgekürzte Leibrente) aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Somit gilt auch hier für das Jahr 2005 ein Besteuerungsanteil i.H.v. 50%.

 

Frage: Wie ändert sich ab 2005 der Ertragsanteil meiner Erwerbsunfähigkeitsrente?

vgl. vorangehende Frage.

 

Frage: Welche Beträge bzw. Vorsorgeaufwendungen fallen unter das neue Alterseinkünftegesetz?

Durch das Alterseinkünftegesetz ändert sich der bisher einheitliche Abzug für Vorsorgeaufwendungen. Diese werden nunmehr in zwei Kategorien unterteilt:
Auf der einen Seite stehen die Altersvorsorgeaufwendungen und auf der anderen Seite die
sonstigen Vorsorgeaufwendungen.

 

Vorsorgebeiträge

§ 10 Abs. 1 EStG i.d.F. des AltEinkG

Altersvorsorgeaufwendungen

Sonstige Vorsorgeaufwendungen

Nr. 2a) +b)

Nr. 3 a) +b)

- Gesetzliche Rentenversicherungsbeiträge

- Beiträge zu Versicherungen gegen Arbeitslosigkeit

- Landschaftliche Alterskassenbeiträge

- Kranken- und Pfegeversicherungsbeiträge

- Beiträge zu berufsständischen Versorgungseinrichtungen, die den gesetzlichen Rentenversicherungen vergleichbare Leistungen erbringen

- Unfall- und Haftpflichtversicherungsbeiträge

- Leibrentenversicherungsbeiträge

- Risikoversicherungsbeiträge (nur Leistung im Todesfall)

- Beiträge zu Versicherungen gegen Berufsunfähigkeit oder verminderte Erwerbsfähigkeit sowie zur Hinterbliebenenversicherung als Zusatzversicherung (zu vorgenannten Leibrentenversicherungen)

- Beiträge zu eigenständigen Erwerbs- und Berufsunfähigkeitsversicherungen

 

- Beiträge zu Kapitallebens- und Rentenversicherungen, die nach altem Recht als Sondersausgaben begünstigt waren (Laufzeitbeginn vor 01.01.2005 und mindestens ein geleisteter Versicherungsbeitrag bis 31.12.2004)

 

Frage: Erhöht sich der Ertragsanteil meiner Rente ab 2005 jedes Jahr?

vgl. Antwort zu Frage: "Ich beziehe seit meinem 65. Lebensjahr...".

 

Frage: Ich bekomme 2005 eine Lebensversicherung ausgezahlt. Muss ich die Zahlung in meiner Steuererklärung angeben?

Wenn es sich um eine Lebensversicherung gegen laufende Beitragsleistung mit einer Mindestlaufzeit von zwölf Jahren seit Vertragsabschluss handelt, sind die Zinsen und Überschussanteile nicht steuerpflichtig. Eine Angabe in der Steuererklärung ist jedoch erforderlich, da etwaige Zinsen oder ähnliche Erträge aus dem Kapitalstamm (ausgezahlte Versicherungssumme) zu versteuern wären.

 

Frage: Wird mein Versorgungsfreibetrag jetzt jährlich immer wieder gekürzt?

Der Versorgungsfreibetrag und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag wird in den Jahren 2006 bis 2040 auf 0,- Euro abgeschmolzen. Jeder Pensionärsjahrgang behält jedoch für die gesamte Laufzeit der Pension den Versorgungsfreibetrag und den Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag, der für das Jahr des Pensionsbeginns bestimmt wird.

 

Frage: Ich habe vor 3 Jahren eine Lebensversicherung mit Rentenwahlrecht abgeschlossen. Kann ich die Beträge dazu in voller Höhe als Sonderausgaben ansetzen? Wie sind die Erträge zu versteuern, wenn die Auszahlung in 10 Jahren erfolgen soll und ich dann die Auszahlung in Form einer Monatsrente wähle?

Rentenversicherungen mit Kapitalwahlrecht und Kapitallebensversicherungen "nach altem Recht" sind ab dem Kalenderjahr 2004 nur noch mit 88 % der Beiträge zu berücksichtigen (§ 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b S. 2 EStG alte Fassung).

Nach der Rechtslage 2005 wären die monatlichen Rentenzahlungen mit dem Ertragsanteil zu versteuern. Maßgebend für die Höhe des Ertragsanteils wäre das zu Beginn der Rente vollendete Lebensjahr des Rentenberechtigten.

 

Frage: In welcher Höhe sind die Sonderausgaben abzugsfähig ab 2005 aufgrund der neuen Rentenbesteuerung?

Höchstbetragsberechung für Altersvorsorgeaufwendungen
Bei gesetzlich pflichtversicherten Arbeitnehmern wird die Höhe der als Sonderausgaben
abziehbaren Beträge in drei Schritten ermittelt (§ 10 Abs. 3 EStG):

  1. Der Höchstbetrag beträgt 20.000 Euro. Bei zusammenveranlagten Ehegatten verdoppelt sich dieser Betrag.
  2. Nach der Begrenzung der Aufwendungen auf den oben genannten Höchstbetrag (nach dem Vergleich der Aufwendungen mit dem Höchstbetrag wird mit dem niedrigeren Betrag weitergerechnet) findet bis zur vollständigen Abziehbarkeit der Altersvorsorgeaufwendungen im Jahre 2025 eine Übergangsregelung Anwendung. Im Jahr 2005 können demnach zunächst
    60 % der Vorsorgeaufwendungen berücksichtigt werden. Dieser Prozentsatz steigt dann jährlich um 2 Prozentpunkte an (bis im Jahr 2025 100 % erreicht sind).
  3. Von diesem Betrag ist der nach § 3 Nr. 62 EStG steuerfreie Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Rentenversicherung und ein diesem gleichgestellter steuerfreier Zuschuss des Arbeitgebers abzuziehen.

Bei Arbeitnehmern, die ohne eigene Beiträge zur Rentenversicherung ganz oder teilweise Anspruch auf eine Altersversorgung erhalten wie z. B. Beamte, Richter, Soldaten, rentenversicherungsfrei Beschäftigte, Gesellschafter-Geschäftsführer mit Pensionszusage oder Abgeordnete (Personenkreis des § 10c Abs. 3 Nr. 1 und 2 EStG neue Fassung und des § 22 Nr. 4 EStG), wird die Höhe der als Sonderausgaben abziehbaren Beträge in zwei Schritten ermittelt (§ 10c Abs. 3 i.d.F. des AltEinkG):

  1. Der Höchstbetrag beträgt 20.000 Euro. Bei zusammenveranlagten Ehegatten verdoppelt sich dieser Betrag.
    Der Höchstbetrag vermindert sich um einen fiktiven Gesamtbeitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung (§ 10 Abs. 3 Satz 3 EStG). Der fiktive Gesamtbeitrag (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil) ermittelt sich unter Zugrundelegung des jeweils zu Beginn des Kalenderjahres gültigen Beitragssatzes zur gesetzlichen Rentenversicherung der Arbeiter und Angestellten (z.Zt. 19,5 %) und der vom Steuerpflichtigen aus der betreffenden Tätigkeit erzielten steuerpflichtigen Einnahmen. In diesem Zusammenhang werden - wie bei den
    in der gesetzlichen Rentenversicherung der Arbeiter und Angestellten Pflichtversicherten - Einnahmen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze nicht angesetzt.
  2. Nach der Begrenzung auf den unter 1. genannten Höchstbetrag findet bis zur vollständigen Abziehbarkeit der Altersvorsorgeaufwendungen im Jahre 2025 eine Übergangsregelung Anwendung. Im Jahr 2005 können demnach zunächst 60 % der Vorsorgeaufwendungen berücksichtigt werden. Dieser Prozentsatz steigt dann jährlich um 2 Prozentpunkte an, bis im Jahr 2025 100 % erreicht sind.

Höchstbetragsberechnung für sonstige Vorsorgeaufwendungen
Für die sonstigen Vorsorgeaufwendungen gilt ab 2005 ein separater Höchstbetrag
von 2.400 Euro (§ 10 Abs. 4 Satz 1 EStG).
Er verringert sich auf 1.500 Euro bei Steuerpflichtigen, die ganz oder teilweise ohne
eigene Aufwendungen einen Anspruch auf volle oder teilweise Erstattung oder Übernahme
von Krankheitskosten haben oder für deren Krankenversicherung Leistungen im Sinne des § 3 Nr. 62 EStG (z. B. steuerfreier Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung) oder § 3 Nr. 14 EStG (Zuschüsse eines Trägers der gesetzlichen Rentenversicherung zu den Aufwendungen eines Rentners für seine Krankenversicherung) erbracht werden (§ 10 Abs. 4 Satz 2 EStG).

 

Frage: In welcher Höhe ist künftig meine Lebensversicherung als Sonderausgaben abzugsfähig?

Beiträge zu Kapitallebensversicherungen und Rentenversicherungen mit Kapitalwahlrecht, die nach dem 31.12.2004 abgeschlossen worden sind, können nicht mehr als Sonderausgaben berücksichtigt werden.

 

Frage: Wie wird meine Lebensversicherung ab dem Jahr 2005 besteuert?

Erträge aus Lebensversicherungen, die nach dem 31.12.2004 abgeschlossen worden sind, sind nicht steuerfrei.

 

Frage: Ich beziehe seit 2001 eine monatliche Brutto-Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung in Höhe von monatlich 750 Euro und seit 2003 eine Witwenrente in Höhe von 600 Euro monatlich. Andere Einkünfte habe ich nicht. Muss ich für das Jahr 2005 Einkommensteuer zahlen?

Die Rentenbezüge für das Jahr 2005 betragen insgesamt 16.200 Euro. Bei Alleinstehenden bleiben
für das Jahr 2005 Rentenbezüge bis zur Höhe von ca. 18.900 Euro steuerfrei, soweit keine anderen
Einkünfte vorliegen. Bei Verheirateten verdoppelt sich dieser Betrag. Im Beispielsfall fällt somit für
das Jahr 2005 keine Einkommensteuer an.

 

Frage: Ich werde im August 2005 mit 60 Jahren in Rente gehen. Neben meiner gesetzlichen Rente werde ich eine "VBL-Rente" beziehen. Mit welchem steuerlichen Ertragsanteil wird die gesetzliche Rente bzw. die "VBL-Rente" erfasst?

Die Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung unterliegt nach dem Alterseinkünftegesetz ab 2005 nicht mehr der Besteuerung mit dem Ertragsanteil. In den Jahren 2005 und 2006 wird der Jahresbetrag der Rente mit einem Besteuerungsanteil in Höhe von 50 % der Besteuerung unterworfen. Der im Jahre 2006 steuerfrei bleibende Rentenanteil wird für die gesamte Laufzeit der Rente festgeschrieben.

Berechnungsbeispiel:
B bezieht ab September 2005 eine Altersrente von der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte
in Höhe von 2.000 Euro monatlich. In den Folgejahren gibt es Erhöhungen, zum 01.07.2006 auf 2.100 Euro und zum 01.07.2007 auf 2.200 Euro.


2005

 

 

 

 

4 x 2.000 =

 

8.000 Euro

 

davon 50% Freibetrag

 

4.000 Euro

 

./. Werbungskosten-Pauschbetrag

 

102 Euro

 

 

 

 

zu versteuern

 

3.898 Euro

 

 

 

 

2006

 

 

 

 

6 x 2.000 =

12.000 Euro

 

 

6 x 2.100 =

12.600 Euro

 

 

 

 

 

Gesamtbetrag

 

24.600 Euro

 

davon 50% dauerhafter Freibetrag

 

12.300 Euro

 

./. Werbungskosten-Pauschbetrag

 

102 Euro

 

 

 

 

zu versteuern

 

12.198 Euro

 

 

 

 

 

Der Freibetrag in Höhe von 12.300 Euro wird für die gesamte Laufzeit der Rente festgeschrieben.

 

 

 

 

2007

 

 

 

 

6 x 2.100 =

12.600 Euro

 

 

6 x 2.200 =

13.200 Euro

 

 

 

 

Gesamtbetrag

 

25.800 Euro

 

./. Freibetrag (vgl. 2006)

 

12.300 Euro

 

./.Werbungskosten-Pauschbetrag

 

102 Euro

 

 

 

 

zu versteuern

 

13.398 Euro

Die VBL-Rente ist keine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung und wird nach § 22 Nr. 1 Buchstabe a Doppelbuchstabe bb Einkommensteuergesetz mit einem Ertragsanteil i.H.v. 22 % besteuert.

 


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